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12.01.2018 - Mein erster Brief an Dich.

Ich habe mich entschieden, Dir Briefe zu schreiben. Solche, die Dich niemals erreichen werden. Solche, die mir die Chance geben, Dir zu sagen, was ich denke, fühle und will, ohne dass Du davon weißt. Denn vielleicht ist es so einfacher, dich Stück für Stück gehen zu lassen. Es ist nicht ganz zwei Monate her, dass Du mich von heute auf morgen aus heiterem Himmel verlassen hast. Wir waren glücklich, ein ganzes Jahr lang und deine Argumentation, WARUM du mich gehen lässt, war mir von Anfang bis Ende zu wenig. .. Du wolltest dein eigenes Leben auf die Reihe kriegen und für Dich sein,.. Jetzt schreibst Du mir trotzdem jeden Tag und willst manchmal, dass ich zu Dir komme, weil Du sagst, nur wenn ich da bin, kannst Du die Welt um dich herum vergessen. .. Ich habe so langsam nur nicht mehr die nötige Geduld mich mit diesen Spielchen zufrieden zu geben. Du hast mich geliebt, das weiß ich irgendwie. Ich frage mich nur, ob du es nicht schon länger gar nicht mehr tust und dir womöglich einbildest, dass da noch Liebe vorhanden ist. Du hast schon lange nicht mehr "Ich liebe dich" geschrieben/gesagt. Und du versuchst meine Aufmerksamkeit zu erregen, indem du Statusmeldungen hast, die ich auf mich beziehen kann. Auf die ich womöglich reagieren könnte. Und so kommst Du wieder zum Ziel. Ich weiß nicht, wie lange Du noch dieses "vielleicht" leben willst, in dem ich irgendwie eine Rolle spiele, die ich nicht sein will. Und ich glaube, Ich muss aus diesem "vielleicht" auch langsam raus. Denn sonst wird es am Ende zu einem "Nein" und dann muss ich damit zurecht kommen. Du kannst nicht mit mir und auch nicht ohne mich und mir sind diese Smalltalk Gespräche zu wenig. Diese, die man auch mit jedem anderen führt. Ich habe versucht kalt zu sein, dich zu ignorieren, dich stumm zu schalten, dich zu vergessen, meine Liebe zu ersticken. Und jetzt muss ich versuchen, das Alles so lange in meinen Texten zu verarbeiten, bis ich den letzten Punkt setze, mit dem Du nur noch die Erinnerung bist und ich bereit, mich von jemandem auf Händen tragen zu lassen, der mich liebt, wie ich bin und mich auch in seiner Welt sieht. Als seine Freundin. Mit allem was dazu gehört. Der nicht Angst hat, vor dem Wort "Beziehung". Aber das wird ein langer Weg.. Und hiermit gehe ich den ersten Schritt.
12.1.18 20:54


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